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Website für Friseursalons: Preise, Online-Termine und Mitarbeitersuche

Friseursalons haben eine Besonderheit: Ihre Website muss zwei völlig verschiedene Zielgruppen bedienen. Kunden, die einen Termin wollen – und Stylisten oder Lehrlinge, die einen Arbeitsplatz suchen. In einer Branche mit chronischem Fachkräftemangel ist der zweite Teil oft der wertvollere.

Preise gehören auf die Seite

Kein Punkt wird häufiger diskutiert und kein Punkt ist eindeutiger. Wer einen neuen Salon sucht, will vorher wissen, was der Termin kostet. Fehlt die Preisliste, geht der Kunde zum nächsten Salon, der sie hat.

Sinnvoll ist eine Gliederung nach Damen, Herren und Kindern, mit den Standardleistungen und einem „ab“-Preis dort, wo Länge oder Aufwand variieren. Ein Satz wie „Farbbehandlungen abhängig von Haarlänge – Beratung vor Ort“ reicht völlig aus.

Online-Terminbuchung senkt die Hürde

Viele Kunden, besonders jüngere, buchen lieber abends um elf im Netz als tagsüber anzurufen. Ob du ein Buchungssystem einbindest oder ein einfaches Anfrageformular verwendest, hängt vom Salon ab – wichtig ist, dass es eine sichtbare Möglichkeit gibt, die nicht Telefon heißt.

Wenn du ein externes System nutzt, achte auf zwei Dinge: Es muss am Handy funktionieren, und es lädt in der Regel externe Inhalte – das gehört in die Datenschutzerklärung.

Mehrere Standorte richtig abbilden

Salons mit mehreren Filialen machen häufig denselben Fehler: Alle Standorte stehen auf einer Seite untereinander. Für Google ist das ein einziger Ort, und für den Kunden ist es unübersichtlich.

Besser ist eine eigene Unterseite pro Standort mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Anfahrt und einem Foto. Damit hat jeder Standort eine Chance, im eigenen Grätzl gefunden zu werden – und du kannst pro Filiale ein eigenes Google-Unternehmensprofil verknüpfen.

Die Galerie ist dein Verkaufsargument

Friseurarbeit ist visuell. Eine Galerie mit echten Arbeiten aus dem Salon wirkt stärker als jeder Text. Wichtig:

  • Eigene Arbeiten statt Stockfotos – Kunden erkennen den Unterschied.
  • Einverständnis der abgebildeten Personen einholen, am besten schriftlich.
  • Bilder für das Web komprimieren, sonst wird die Seite am Handy quälend langsam.

Wer ohnehin auf Instagram aktiv ist, kann den Feed einbinden. Auch das lädt externe Inhalte und braucht einen Hinweis in der Datenschutzerklärung.

Die Karriereseite, die tatsächlich Bewerbungen bringt

Hier verschenken die meisten Salons am meisten. Eine Zeile „Wir suchen Verstärkung“ bringt nichts. Was funktioniert, ist eine eigene Seite, die die Fragen beantwortet, die sich ein Lehrling oder eine Stylistin wirklich stellt:

  • Was für ein Team ist das? Fotos vom echten Team, keine Symbolbilder.
  • Wie sind die Arbeitszeiten? Gibt es fixe freie Tage?
  • Welche Weiterbildungen gibt es?
  • Wie läuft die Lehre ab, und was passiert danach?
  • Wie bewerbe ich mich – und wie schnell kommt eine Antwort?

Eine Bewerbung sollte in zwei Minuten möglich sein: Name, Kontakt, ein paar Zeilen, optional ein Lebenslauf. Wer ein zehnfeldriges Formular verlangt, bekommt keine Bewerbungen.

Der Nebeneffekt: „Friseur Lehrstelle Wien“ wird regelmäßig gesucht, aber kaum ein Salon hat eine Seite, die dazu passt. Der Wettbewerb ist hier deutlich geringer als bei „Friseur Wien“.

Die Checkliste

  • Preisliste sichtbar, nach Damen, Herren und Kindern gegliedert
  • Online-Termin oder Anfrageformular, mobil getestet
  • Eigene Unterseite pro Standort
  • Galerie mit eigenen Arbeiten und Einverständnis der Abgebildeten
  • Karriereseite mit echten Antworten und kurzem Bewerbungsformular
  • Öffnungszeiten identisch zum Google-Unternehmensprofil je Standort
  • Externe Dienste in der Datenschutzerklärung berücksichtigt

Häufige Fragen

Soll ein Friseursalon Preise auf der Website zeigen?

Ja. Wer einen neuen Salon sucht, will vorab wissen, was ein Termin kostet. Fehlende Preise sind einer der häufigsten Gründe, warum Interessenten abspringen. Bei variablen Leistungen genügt ein Ab-Preis mit dem Hinweis auf Beratung vor Ort.

Wie bildet man mehrere Salon-Standorte auf einer Website ab?

Mit einer eigenen Unterseite pro Standort inklusive Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Anfahrt. So kann jeder Standort lokal gefunden und mit einem eigenen Google-Unternehmensprofil verknüpft werden.

Wie finde ich über die Website Lehrlinge?

Mit einer eigenen Karriereseite, die konkrete Fragen beantwortet: Team, Arbeitszeiten, Weiterbildung, Ablauf der Lehre und Bewerbungsweg. Das Bewerbungsformular sollte in zwei Minuten ausfüllbar sein. Suchanfragen wie „Friseur Lehrstelle Wien“ sind deutlich weniger umkämpft als allgemeine Salon-Suchen.

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